Gencler – Gailbach 3:2 am 03.10.2017 PDF Drucken E-Mail

Warum? Das ist die Frage. Warum kriegen wir so einfache Gegentore? Warum gelingt es uns nicht beste Chancen (freistehend vorm Tor) zu verwerten? Warum fangen wir erst in der Schlussphase an Fußball zu spielen? Ihr habt doch gegen Soden und auch gegen Gencler gezeigt das ihr nicht schlechter seid. Wir haben noch 7 Spiele bis zur Winterpause. Und nur Südring und Großwallstadt marschieren. Alle anderen sind mehr oder weniger auf Augenhöhe. Das Spiel in Kleinostheim muss als Gradmesser für die nächsten Spiele herhalten. Bei Fritz-Walter-Wetter traten wir bei Gencler an. Die ersten 60min hatten diese mehr Spielanteile und erzielten auch die Tore. Die letzten 30min lehrten wir sie das Fürchten und mit etwas mehr Schussglück war da auch noch mehr drin. Das 1-0 in der 14.min war wieder mal ein gefühltes Eigentor. Der TW macht aus der Hand einen weiten Abschlag. Zwei Abwehrspieler bleiben weg, der Stürmer läuft alleine auf Siggi zu und lupft zum 1-0. Danach verflachte die Partie mit Übergewicht für Gencler. In der 53.min machen wir in der Vorwärtsbewegung einen Abspielfehler im Mittelfeld, Konter, Pass nach vorne, abseitsverdächtig, Tor. 2-0. Nur 2min später ein Freistoß, der ball kommt auf dem nassen Rasen kurz vor Siggi auf, prallt nach vorne, Abstauber, Tor. 3-0. Da stehst du draußen, schaust zu und denkst hoffentlich gibt es heute keine Packung. Aber von wegen. Auf einmal fangen wir an Fußball zu spielen. Ball und Gegner laufen lassen. Die Hintermannschaft verunsichern wir immer mehr. Patti erläuft ein schlechtes Zuspiel, auf die Grundlinie, Pass auf Hartmann, der 3m vorm Tor das Kunststück fertig bringt nicht zu netzen. Gespielt waren da 60min. nur 1min später. Eisi passt auf Patti, der nimmt an und schweißt das Ding in die Maschen. 3-1 nur noch. Auf geht’s. 65.min Ecke schnell kurz ausgeführt, Tom geht in die Box, auf Wulle, Schuss, Tor. 3-2. Wir rennen weiter an aber es gelingt uns nicht den Ausgleich zu erzielen. Tom schiebt in der 90.min in die Ecke, aber der TW ist mit den Fingerspitzen dran. Und so stehen wir am Ende wieder mal mit leeren Händen da.