Gailbach – Strietwald 1:3 am 22.10.2017 PDF Drucken E-Mail

Immer wieder Sonntags kommt die Ernüchterung. Angelehnt an einen alten Schlager ist dies aktueller denn je. Da passieren Dinge auf dem Platz das du denkst da ist die versteckte Kamera irgendwo. Wir sind hochmotiviert, haben alles im Griff, der Gegner hat eine Torchance und alles ist über den Haufen geworfen. Da muss man aufpassen das man nicht sarkastisch wird. Fakt ist aber auch das wir unsere Möglichkeiten (die wir in jedem Spiel hatten) kläglich vergeben. Und so stehen wir zurecht auf einem Abstiegsplatz. Allen war vor der Runde klar das es nicht einfach wird, aber es wäre einfach wenn wir nur 50% unserer Großchancen genutzt hätten. Sei`s drum. Wir können nur das beeinflussen was noch kommt. Die erste Viertelstunde gegen Strietwald gehörte uns. In der 2.min setzte Hartmann den Ball übers Tor. 4.min Martin auf Tom, Wulle hinterläuft, bekommt den Ball, passt flach von der Grundlinie in den Rückraum, Henni hat freie Schussbahn und schießt übers Stadiondach. Da sind ein paar Vögel ganz schön erschrocken. Strietwald kommt nicht mal in die Nähe unseres 16ers. Also versuchen sie es nach 6min aus 35m. Der Ball knallt an die Latte und ins Aus. Doch davon lassen wir uns nicht aus dem Konzept bringen. 11.min Wulle über links, Pass in die Mitte, Hartmann nimmt ab, drüber. Dann sind wir einmal unaufmerksam. Gespielt sind 16min. Der Stürmer läuft zentral aufs Tor zu, TW kommt raus, Heber, übers Tor. Puh, durchatmen. Und auf einmal hören wir auf Fußball zu spielen. Da wirst du von reichhaltigem Buffet auf Nulldiät gesetzt. Was nun beide Mannschaften bieten ist noch nicht mal Magerkost. Die Lauf- und Passwege werden nicht gemacht oder der arme Ball wird zu schludrig gespielt. In der Nachspielzeit der 1.HZ ein Freistoß für Strietwald im Halbfeld an der Außenlinie. Der Ball kommt hoch in den 5er, Köpfe gehen hoch, Ball am Boden, Gestocher, Tor, 0-1 mit dem Pausenpfiff. Unseren Spielern merkte man den Ärger über das Gegentor richtig an. Nach der HZ wollten wir mit aller Gewalt den Ausgleich. Dadurch ergaben sich Chancen für den Gegner, die in unserem TW jedoch ihren Meister fanden. 2x liefen sie alleine auf ihn zu, 2x wurden sie abgekocht. In der 70.min GR für Strietwald. In Überzahl bestimmten wir das Spielgeschehen. Es dauerte bis zur 81.min als Seb. Krypczyk einen Freistoß direkt verwandelte. Nun glaubten alle an den Sieg. In der 85.min wurden wir eines besseren belehrt. Ein Freistoß an der Mittellinie kommt hoch an unseren 16er. TW läuft raus, Ball springt vor ihm auf und über ihn drüber, TW läuft nach und rutscht weg, Stürmer schiebt den Ball ins leere Tor. 1-2 aus dem Nichts. Ungläubigkeit und Fassungslosigkeit bei Spielern und Fans. Das ist Slapstick hoch 3. Passiert ist passiert. Da machst du nichts mehr rückgängig. Das unser Torschütze in der Nachspielzeit GR bekam und wir das 1-3 kassierten machte den Bock auch nicht mehr fett. Aus den letzten 3 Spielen musst du 7 Punkte mitnehmen. Haben wir nicht. Vor der Winterpause sind noch 4 Spiele. Da sind die Top 3 dabei. Da können wir nur gewinnen. Kopf hoch Jungs. Ärgern wir halt die Großen.